Verkehrssimulation

Komplexe Mobilität
virtuell beherrschen

Simulationstechnologie für
detaillierte Verkehrsanalysen
In der Verkehrsplanung ist die mikroskopische Verkehrsflusssimulation ein leistungsfähiges Werkzeug, das detaillierte Analysen und Prognosen zum Verkehrsfluss ermöglicht. Diese Methode hilft Planern und Ingenieuren, vorab die Auswirkungen von Infrastrukturprojekten, Verkehrsmanagementstrategien und verkehrsbedingten Maßnahmen zu verstehen und zu bewerten.
Kleinräumig. Anschaulich. Digitaler Zwilling.

Bayern nutzt Mikrosimulation für fundierte Verkehrsentwicklungen

Im Digitalplan Bayern 2030 hat die Bayerische Staatsregierung festgelegt, die Chancen, die sich aus der Analyse und Nutzung von Daten ergeben, für Innovationen und faktenbasierte Entscheidungen in Politik und Verwaltung zu verwenden. Bereits seit der Gründung der ZVM, dem heutigen Referat Verkehrsmangement, im Jahr 2009 werden in diesem Sinne Mikrosimulationen erstellt.

In der Verkehrsplanung ist die mikroskopische Verkehrsflusssimulation ein leistungsfähiges Werkzeug, das detaillierte Analysen und Prognosen über den Verkehrsfluss ermöglicht. Kleinräumige und komplexe Verkehrssituationen – wie die multimodale Abwicklung des Verkehrs an einem Knotenpunkt – können realitätsnah dargestellt, im Modell analysiert und verbessert werden.

Diese Methode hilft Planern und Ingenieuren zu verstehen und zu bewerten, welche Auswirkungen geplante Strategien beziehungsweise verkehrsbedingte Maßnahmen haben werden.

Ziele und Einsatzbereiche

Bayerns Gründe für den Einsatz der Verkehrsflusssimulation

Optimieren der Verkehrssteuerung

Mit der Simulation können Verkehrsmanagementsysteme getestet und optimiert werden. Beispiele dafür sind intelligente Ampelschaltungen und dynamische Verkehrsleitsysteme. Das verbessert den Verkehrsfluss, die Verkehrssicherheit und reduziert Staus.

Verbessern der Infrastrukturplanung

Die Simulation ermöglicht eine detaillierte Analyse von geplanten Infrastrukturprojekten, wie dem Bau von Kreisverkehren, neuen Straßen, Brücken oder Kreuzungen. Dadurch können potenzielle Probleme frühzeitig erkannt und optimiert werden.

Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit

Durch die Analyse der Verkehrsströme können Maßnahmen zur Reduktion von Emissionen und zur Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel entwickelt werden. Dies unterstützt die Ziele des Freistaats Bayern.
Verkehrsknoten im Münchner Osten: Effnerplatz, München

Der Effnerplatz verbindet einige Hauptverkehrsadern Münchens.
Seit 2006 passiert der Mittlere Ring den Effnertunnel.

Knotenpunkte im Verkehrsfluss

Infrastrukturprojekte öffentlichkeitswirksam darstellen

Die graphische Darstellung – auch als Filmsequenz – veranschaulicht Infrastrukturprojekte öffentlichkeitswirksam.

So können Staatliche Bauämter ihre Planungen bei Gemeinderatssitzungen, Bürgerversammlungen und anderen Veranstaltungen allgemeinverständlich vorführen. Durch diese Maßnahmen will der Freistaat Bayern eine moderne, effiziente und nachhaltige Verkehrsinfrastruktur schaffen, die sowohl die Lebensqualität der Bürger als auch die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit in der Region verbessert.

Realitätsnah
und kleinräumig
Durch Mikrosimulation
den Verkehrsfluss
dynamisieren
Mit Grafiken und Videos
die Bevölkerung einbeziehen