
Im Digitalplan Bayern 2030 hat die Bayerische Staatsregierung festgelegt, die Chancen, die sich aus der Analyse und Nutzung von Daten ergeben, für Innovationen und faktenbasierte Entscheidungen in Politik und Verwaltung zu verwenden. Bereits seit der Gründung der ZVM, dem heutigen Referat Verkehrsmangement, im Jahr 2009 werden in diesem Sinne Mikrosimulationen erstellt.
In der Verkehrsplanung ist die mikroskopische Verkehrsflusssimulation ein leistungsfähiges Werkzeug, das detaillierte Analysen und Prognosen über den Verkehrsfluss ermöglicht. Kleinräumige und komplexe Verkehrssituationen – wie die multimodale Abwicklung des Verkehrs an einem Knotenpunkt – können realitätsnah dargestellt, im Modell analysiert und verbessert werden.
Diese Methode hilft Planern und Ingenieuren zu verstehen und zu bewerten, welche Auswirkungen geplante Strategien beziehungsweise verkehrsbedingte Maßnahmen haben werden.
Die graphische Darstellung – auch als Filmsequenz – veranschaulicht Infrastrukturprojekte öffentlichkeitswirksam.
So können Staatliche Bauämter ihre Planungen bei Gemeinderatssitzungen, Bürgerversammlungen und anderen Veranstaltungen allgemeinverständlich vorführen. Durch diese Maßnahmen will der Freistaat Bayern eine moderne, effiziente und nachhaltige Verkehrsinfrastruktur schaffen, die sowohl die Lebensqualität der Bürger als auch die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit in der Region verbessert.
