Baustellenmanagement – ArbIS

Digitale Lösungen für sichere und koordinierte Arbeitsstellen in Bayern

Baustellen smart planen
und koordinieren
Genaue Informationen zu Baustellen sind für Verkehrsteilnehmer entscheidend. Das Arbeitsstellen-Integrations-System (ArbIS) hilft Baustellendaten weiterzugeben. Es unterstützt bayerische Regierungen, staatliche Bauämter sowie Landkreise bei der Planung, Abwicklung und Überwachung ihrer Baumaßnahmen. ArbIS ermöglicht es den Verantwortlichen, Baustellen und Umleitungen überregional zu koordinieren, generiert vereinheitlichte verkehrsrechtliche Anordnungen und gibt die Daten direkt über die Verkehrsinformationszentrale Bayern an Navigationsdienstleister weiter.
Baustellensteuerung

ArbIS – Arbeitsstellen-Integrations-System

Baustellen wie Fahrstreifenerweiterungen, Lärmschutzwände oder Fahrbahnerneuerungen beeinflussen das Verkehrsaufkommen. Um den Verkehr flüssig zu halten, müssen Planung und Umleitungen abgestimmt und Verkehrsteilnehmer frühzeitig informiert werden. Dazu führte das StMI 2016 das Arbeitsstellen-Integrations-System (ArbIS) ein, das von der Landesbaudirektion Bayern betrieben wird. Mit Version 2.0 im September 2023 wurde das System für effizientere Betriebsabläufe überarbeitet und wird auch künftig mit neuen Funktionen wie einer Übersicht über den straßenseitigen Schilderbestand als Grundlage für eine korrekt geplante Verkehrsführung im Baustellenbereich angereichert.
Arbeitsstellen digital verwalten

ArbIS macht Baustellen digital sichtbar – von Internetdiensten bis hin zum Navi

Verkehrsteilnehmer, Firmen, Straßenmeistereien und die Staatsbauverwaltung profitieren von ArbIS. Das System erteilt Verkehrsrechtliche Anordnungen auf Knopfdruck, dokumentiert Verkehrseingriffe präzise und sorgt für rechtzeitige Kommunikation, um den Verkehrsfluss zu sichern und die Straßensicherheit zu erhöhen. Auch die Routenplanung von Schwertransporten kann von der Übersicht geplanter Maßnahmen auf Bayerninfo profitieren.
Effizient managen – digital & vernetzt

Digitale Tools steigern Sicherheit, Planung
und Koordination bei Baustellen.

Qualitätsmanagement

Service, Qualifizierung und neue Technologien im Blick

Eine Hotline unterstützt die Anwender bei Fragen zur Bedienung von ArbIS. Dieses Personal führt auch Qualitätssicherungsprozesse durch, so beispielsweise die Prüfung der Aktualität der in ArbIS hinterlegten Planungen. Aktuell ermittelt ein Forschungsprojekt, ob eine automatische Aktivmeldung mittels spezieller straßenseitiger Hardware die telefonischen Meldungen der Verkehrssicherungsfirmen bei Beginn und Ende einer Maßnahme sinnvoll ergänzen können. Ziel ist eine hohe Aktualität der Informationen, insbesondere da Maßnahmen auch später beginnen oder früher enden können. Hierbei werden sowohl technische Aspekte als auch die prognostizierten Aufwände zur Beschaffung und Betrieb abgewägt.
Ausblick

ArbIS wird im laufenden Betrieb weiterentwickelt

Zusätzliche Funktionen und neue Asprekte wie zusätzliche Kartengrundlagen und Schnittstellen helfen, die Arbeitsstellen im Freistaat in Zukunft schneller, klarer und flächendeckend abzubilden. So werden Planungskonflikte amtsübergreifend früher detektiert und frühzeitig gelöst, die Verkehrsteilnehmer werden stets durch aktuelle Daten bestens informiert und die Verkehrssicherheit wird nicht zuletzt insbesondere auch für unser Personal durch aktuelle Standortdaten von Arbeitsstellen signifikant erhöht. Zukünftig werden die in ArbIS enthaltenen Daten beipielsweise im Rahmen interner Planungsprozesse für Verkehrszählungen und als Grundlage von Pressemitteilungen verwendet werden. Qualitätsgesicherte Informationen wie die auf einer Strecke gültige Geschwindigkeitsbegrenzung und sonstige Gebote werden zusätzlich in den Datenbestand aufgenommen werden, um die die Planung der Verkehrsführung in der Arbeitsstelle zu unterstützen. Dies sind nur einige Beispiele der derzeit in Entwicklung befindlichen Weiterentwicklungen.
Laufzeit seit 2016
Ende unbegrenzt
Zentrale Verwaltung von Verkehrseingriffen durch Arbeitsstellen, präzise Verkehrsinformationen erhöhen die Verkehrssicherheit
Ziel: Bayernweit einheitliche verkehrsrechtliche Anordnung erzeugen; Mobilitätsdatengesetz umsetzen