

Ein erklärtes Ziel des VDM ist es, den laufenden Betrieb aufrecht zu halten. Durch kontinuierliche Optimierung und Qualitätssicherung werden die betriebsinternen Dienstleistungen laufend nachhaltiger, wirtschaftlicher und effizienter gestaltet. Umstrukturierungen, Umstellung von Messstellen und weniger Personalaufwand fangen Kostensteigerungen ab. Herausforderungen liegen in der Interoperation von Datensystemen, knappen Ressourcen und schrittweiser Finanzierung. Sie werden kurz- und mittelfristig angegangen.
So konnte etwa durch die Einteilung in Qualitätsstufen die Datenqualität der automatischen DZ deutlich gesteigert werden. Trotz der raschen Entwicklung der Video-, Laser- und Radartechnik ist – Stand 2026 – die Erfassung durch Induktivschleifen bei der Langzeitdatenerhebung nach wie vor die bevorzugte Variante, da sie ausgesprochen zuverlässig qualitativ hochwertige Ergebnisse liefert. Sobald die Kamera-Anlagentechnik ausgereift und zugelassen ist, ist die vollumfängliche Umstellung manueller Zählstellen auf automatisierte Zählung geplant. Externe Zähl-Dienstleister werden dann nicht mehr gebraucht, intern könnte man die Zählzeiten ausweiten und zudem besser steuern. Dies würde die zeitnahe Erfassung der Verkehrsdaten verbessern und die Datenqualität laufend auf wirtschaftliche Weise optimieren.
Angesichts veränderter gesetzlicher Vorgaben wird der DTV-Jahresmittelwert inzwischen durch Echtzeitdaten über acht Fahrzeugarten (Abb. 1) ergänzt. Das Fünf-Jahres-Ziel wäre, an jeder Zählstelle kontinuierlich auswertbare Verkehrsdaten zu erheben.