Die Lichtsignalsteuerzentrale (LStZ), die seit 2015 vom Referat Verkehrsmanagement (bis 2025: ZVM) aufgebaut und betrieben wird, spielt eine zentrale Rolle im Qualitätsmanagement von Lichtsignalanlagen (LSA). Kontinuierlich werden strategische LSA an die LStZ angebunden, um deren Betrieb zu überwachen und die Effizienz der Verkehrssteuerung zu erhöhen. Das System empfängt Daten der LSA-Steuergeräte mittels des Kommunikationsstandards OCIT (Open Communication Interface for Road Traffic Control Systems) und ermöglicht eine kontinuierliche Betriebsüberwachung der einzelnen Anlagen durch die Staatlichen Bauämter, indem es den Zustand und die Funktionalität der Ampelanlagen überwacht.
Zu den zentralen Aufgaben gehören die Erfassung von Betriebsdaten, die Analyse von Fehlfunktionen und die frühzeitige Identifikation von Störungen, wie Ausfällen von Signalgebern oder Kommunikationsproblemen. Mit diesen Informationen können Wartungsprozesse optimiert werden, um Ausfallzeiten zu minimieren.
Zusätzlich übernimmt die LStZ die Archivierung von LSA-Schaltdaten, was die Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Verkehrsabläufen und Ampelschaltungen ermöglicht. Dies kann unter anderem zur Identifikation von Störfaktoren oder zur gerichtlichen Betrachtungen bei Verkehrsunfällen wertvolle Informationen liefern.
Zentrale Aufbaukriterien sind:
Zentrale Aspekte für effiziente Verkehrsdaten:
Das Hauptziel der LStZ ist es, strategisch wichtige LSA im vom Freistaat verwalteten Straßennetz digital zu vernetzen und die einzelnen Anlagen in Echtzeit zu überwachen. Staus sollten reduziert, die Sicherheit erhöht und die Effizienz des bayerischen Verkehrsnetzes insgesamt verbessert werden.
Für eine flächendeckende Überwachung werden immer weitere LSA an die LStZ angebunden, was eine umfassende Kontrolle und Optimierung der Verkehrsflüsse ermöglicht. Um die Staatlichen Bauämter von der Aufgabe der Betriebsüberwachung ihrer Anlagen zu entlasten, wird perspektivisch die Integration der LStZ in eine zentrale Organisation in Betracht gezogen.
Die Prozessdaten der LSA sollen in Zukunft für die Verkehrsanalyse in Bayern genutzt und perspektivisch an die bundesdeutsche Mobilithek gesendet werden. Dies erleichtert die Einführung neuer Systeme, die auf diesen Daten basieren, und fördert eine datengestützte Entscheidungsfindung im Verkehrsmanagement. Insgesamt wird die LStZ nicht nur die Effizienz und Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen, sondern auch indirekt einen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität leisten, indem sie Grundlage ist für die Implementierung intelligenter Verkehrssysteme, die auf Vernetzung und Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur setzen. Ein Beispiel dafür ist die Priorisierung bestimmter Fahrzeuge oder der Ampelphasenassistent. Durch gezielte Anpassungen der Ampelphasen können, neben Bussen, auch Einsatzfahrzeuge schneller und sicherer durch den Verkehr geleitet werden. Dies erhöht nicht nur die Effizienz des öffentlichen Verkehrs, sondern verkürzt auch die Reaktionszeiten im Notfall und erhöht die Sicherheit für alle beteiligten Verkehrsteilnehmer.
Um die Verwendbarkeit der LStZ für solche Innovationen zu bewerten, werden vom Referat Verkehrsmanagement aktuell Pilotprojekte durchgeführt. Ziel ist es, Rückschlüsse auf die Anwendbarkeit in ganz Bayern zu ziehen.

Das Hauptziel der LStZ ist es, strategisch wichtige LSA im vom Freistaat verwalteten Straßennetz digital zu vernetzen und die einzelnen Anlagen in Echtzeit zu überwachen. Staus sollten reduziert, die Sicherheit erhöht und die Effizienz des bayerischen Verkehrsnetzes insgesamt verbessert werden.
Für eine flächendeckende Überwachung werden immer weitere LSA an die LStZ angebunden, was eine umfassende Kontrolle und Optimierung der Verkehrsflüsse ermöglicht. Um die Staatlichen Bauämter von der Aufgabe der Betriebsüberwachung ihrer Anlagen zu entlasten, wird perspektivisch die Integration der LStZ in eine zentrale Organisation in Betracht gezogen.
Die Prozessdaten der LSA sollen in Zukunft für die Verkehrsanalyse in Bayern genutzt und perspektivisch an die bundesdeutsche Mobilithek gesendet werden. Dies erleichtert die Einführung neuer Systeme, die auf diesen Daten basieren, und fördert eine datengestützte Entscheidungsfindung im Verkehrsmanagement. Insgesamt wird die LStZ nicht nur die Effizienz und Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen, sondern auch indirekt einen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität leisten, indem sie Grundlage ist für die Implementierung intelligenter Verkehrssysteme, die auf Vernetzung und Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur setzen. Ein Beispiel dafür ist die Priorisierung bestimmter Fahrzeuge oder der Ampelphasenassistent. Durch gezielte Anpassungen der Ampelphasen können, neben Bussen, auch Einsatzfahrzeuge schneller und sicherer durch den Verkehr geleitet werden. Dies erhöht nicht nur die Effizienz des öffentlichen Verkehrs, sondern verkürzt auch die Reaktionszeiten im Notfall und erhöht die Sicherheit für alle beteiligten Verkehrsteilnehmer.
Um die Verwendbarkeit der LStZ für solche Innovationen zu bewerten, werden vom Referat Verkehrsmanagement aktuell Pilotprojekte durchgeführt. Ziel ist es, Rückschlüsse auf die Anwendbarkeit in ganz Bayern zu ziehen.